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892 – 908      Der Bau der »Bischofskirche« (Foto oben, vermutlicher Stifter Rudolf von Würzburg) lässt darauf

schliessen, dass zu dieser Zeit dort schon eine Siedlung bestand.

1245 Biskirchen und Stockhausen werden erstmals urkundlich erwähnt.

1490 Zum ersten Mal wird das Kirchspiel Biskirchen erwähnt.

(Biskirchen = Mutterdorf, Bissenberg und Stockhausen = Filialdörfer)

1538 Hinweis auf die erste Mühle (Dorfmühle)

1601 Der »gemeine wilde Brunnen« (der spätere Gertrudisbrunnen) wird erwähnt.

1607 Das erste Schulgebäude, die Kirchspielschule, wird errichtet.

1705 Errichtung des ersten Pfarrhauses.

1846 Einweihung einer neu erbauten Schule.

1849 Die Lahn-Schifffahrt ist von der Mündung bis Gießen möglich.

1852 Gründung des ersten Biskirchner Baugeschäft Knetsch (ab 1906 Knetsch & Sander)

1863 Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecke Wetzlar – Weilburg.

1865 Erste Vereinsgründung (Gesangverein Borussia)

1871 Abriss der Bischofskirche und Einweihung der neu erbauten Kirchspielkirche.

1874 Verpachtung des Sauerborns (ab 1883 Gertrudisbrunnen genannt)

an der Fürsten zu Solms-Braunfels.

1880 Erstes selbstständiges Postamt.

1892/93 Bau einer weiteren Schule (heute »Haus des Gastes)

1896 Gründung der Spar- und Darlehenskasse.

1901 Erbauung eines Pfarrhauses am Pfarrwingert.

1908 Gründung des Turnvereins (Ursprungsverein der TSG)

1912 Bau der ersten Wasserleitung.

1919 Erstes selbstständiges Standesamt.

1921 – 24 Bau der Nebenbahnstrecke Stockhausen – Beilstein.

1922 Biskirchen erhält elektrisches Licht.

1927 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.

1928 Erste Kanalisationsmaßnahmen.

1931/32 Bau des Sportplatzes am Gertrudisbrunnen.

1935 Eröffnung einer Nebenzweigstelle der Nassauischen Sparkasse.

1946 – 48 Fertigstellung der Umgehungsstraße L 3020.

1958 Einleitung und Beginn der Flurbereinigung.

1962 Einweihung einer Mittelpunktschule Biskirchen – Stockhausen

1963 Gewinn der Goldplakette auf Bundesebene im Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner       werden«.

1968 Staatliche Anerkennung als Erholungsort.

1969 Erste Arztpraxis.

1971 Inbetriebnahme der neu erbauten Turnhalle an der Mittelpunktschule.

  1. 1.1. 1972        Gebietsreform: Zusammenschluss der Stadt Leun inkl. Lahnbahnhof mit den Gemeinden                                    

                         Biskirchen, Bissenberg und Stockhausen zur »neuen« Stadt Leun.

1972 Einweihung des neuen Schützenhauses.

1973 Einweihung des ersten Kindergartens.

1973 Eröffnung der ersten Apotheke.

1973 Fertigstellung der Friedhofshalle.

1973 Kauf der Gastwirtschaft Lotz durch die Stadt Leun und Umnutzung zum

Dorfgemeinschaftshaus.

1973 Fertigstellung des Sportlerheimes der TSG.

1973 Eröffnung des neu errichteten Minigolfplatzes.

1973 Letztes Teilstück der B49 (Leun – Niederbiel) wird dem Verkehr übergeben.

1974 Einweihung des neu erbauten Reitplatzes.

1977 Einweihung der vom Abwasserverband Ulmtal – Lahn erbauten Kläranlage.

1981 Einweihung des neuen Feuerwehr-Gerätehauses.

1983 Staatliche Anerkennung des Gertrudisbrunnens als Heilwasser.

1988 Der 1983 an der Mittelpunktschule erbaute Hartplatz erhält eine Flutlichtanlage.

1989 Die Stadt Leun kauft den Gertrudisbrunnen und veräußert ihn an den Unternehmer Adolf Hofmann, Leun.

1990/91 Neubau und Eröffnung des Kurzentrums Gertrudisbrunnen.

1995 Errichtung des Zentrums für Sport und Gesundheit »Quellenhof«.

(Die Ärzteteams und med. Abteilungen des Kurzentrums ziehen dorthin um.)

1995 Umwandlung des Kurzentrums in eine Spezialklinik für Parkinson.

1999 Die 1991 begonnene Dorferneuerung wird abgeschlossen.


Gerhard Scharf, August 2001

Entstehungs- und Entwicklungsdaten Biskirchens