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Aus der Heimatbeilage „Lieb’ Heimatland“ Nr. 27/ Juli 1936 (Wetzlarer Anzeiger):


Besondere Sitten und Gebräuche

aus den Ulmtaldörfern des Kreises Wetzlar


Von R. Anschütz, Biskirchen.


Jedes Dorf unseres Kreises hat seine eigenen Gepflogenheiten, in deren Begleitung die Dorfeinwohner dem täglichen Leben nachgehen. Diese Gebräuche unterscheiden sich in den einzelnen Dörfern derart voneinander, dass die in den Dörfern der oberen Dillgrenze unseres Kreises gepflegten Gebräuche in den entgegengelegenen oberen Solmsdörfern völlig unbekannt sind und auch auf der anderen Seite die an der westlichen Kreisgrenze, den Dörfern der unteren Ulm und Lahn, eingebürgerten Sitten in den Dörfern im Hinterland und Hüttenberg völlig unbekannt sind. Die nachstehende Schilderung soll den Lesern vornehmlich die bekanntesten Gebräuche zeigen, die in unserem westlichen Kreisgebiet, in den Dörfern von Holzhausen ulmabwärts und an der unteren Lahn, Biskirchen, Stockhausen, Leun, Braunfels, zu Hause sind.

Schon beim Jahresbeginn setzt die Begleitung der das dörfliche Zusammenleben formenden Gebräuche ein. Während in der ersten Jahresstunde die Glocken vom Kirchturm läuten und ein Knallen anhebt, herrscht auf den Straßen schon ein reges Treiben. Nachbarn, Verwandte und Bekannte besuchen sich gegenseitig in ihren Wohnungen mit einem „Prosit Neujahr“. Hierbei wird den Gästen auch ein guter Trunk angeboten. Ist das Glockenläuten beendet, so gesellen sich die einzelnen Spinnstubengesellschaften zusammen, um entweder in einer Wirtschaft oder auch in einem Privathause zu „haale“, d.h. zu feiern. Am nächsten Tage „schießen“ die Kinder ihren Verwandten und Bekannten „das Neujahr an“ und erhalten dafür ein Geschenk, Nüsse, Äpfel oder ein Geldstück.

Der alte schöne Brauch der Spinnstubengesellschaften ist leider im Laufe der Nachkriegsjahre (nach dem 1. Weltkrieg; Anmerkung der Redaktion) im westlichen Kreisgebiet immer mehr zurückgegangen. Während früher jedes Dorf zahlreiche solcher Spinnstuben hatte, findet man heute nur noch einzelne Gruppen.

Das nächste Ereignis bildet die „Fassenoacht“. In jedem Hause sind dann die Fastnachtskreppel zu finden. Während schon morgens die Kinder in Masken umherlaufen, setzt am Nachmittag ein buntes Treiben ein. In dem angrenzenden nassauischen Orte Löhnberg konnte man in den letzten Jahren schon den geordneten Fastnachtszug sehen, während an der Ulm und unteren Lahn die Masken sich noch bunt durcheinander tummeln. Die Masken sammeln Eier, Speck, Wurst oder Geld, das dann des Abends gemeinschaftlich verzehrt wird. Dabei will natürlich ein jeder Teilnehmer am schönsten und unkenntlichsten gekleidet gewesen sein.

Zum Osterfest trifft sich Alt und Jung des Nachmittags auf der Osterwiese. Diese schöne alte Sitte ist durchweg in allen Orten unseres Kreises und darüber hinaus zu Hause und gehört mit zur Festtagsstimmung . Hier tummeln sich die Kleinsten beim Eier- und Ballwerfen. In angeregter Unterhaltung stehen die Eltern dabei und freuen sich mit den Kindern. Besondere Beachtung wird bei dem Eierwerfen dem „Gründonnerstagei“, dem Ei, das am Gründonnerstag gelegt sein soll, beigemessen, da dieses Ei besonders haltbar und zum Werfen besser geeignet sei. Auch das „Eierkippen“ gehört zur Freude auf der Osterwiese. Zwei Partner stellen sich zum Kippen. Während der eine sein Osterei mit der Spitze nach oben hält, schlägt sein Partner ebenfalls mit der Spitze seines Eies darauf. Wessen Ei nach dem Kippen nicht zerbrochen ist, erhält dafür das zerbrochene.

Der Himmelfahrtstag ist wie überall ein Ausflugstag. Zu den Ausflugsorten des westlichen Kreisgebietes gehören die Dianaburg, Burg Greifenstein, Schloss Braunfels und auch Weilburg. Als Haupttreffpunkt gilt wohl die Dianaburg. Hier ist bei guter Witterung selten noch ein Sitzplatz zu erreichen. Im Blockhaus spielt eine Kapelle zum Tanze auf und auf dem Turme halten die Wanderer Ausschau über unseren Kreis Wetzlar bis nach Gießen.

Für die Pfingstfeiertage findet man in den westlichen Grenzorten keine besonderen Gebräuche, während in dem daran grenzenden Hirschhausen und auch Drommershausen noch hier und da die Pfingstbirken zu sehen sind.

Aber nicht allein die Feiertage des Jahres haben ihre Gebräuche, sondern das ganze Leben während des Jahres.

In den Orten, in denen die Konsolidation noch nicht durchgeführt ist, erfolgt die landwirtschaftliche Arbeit nach der Dreifelderwirtschaft. Hier findet man zu jeder Saat- und Erntezeit ein gleichmäßiges Arbeiten. Zum Mähen für die Heu- und Grummeternte wird ein Grund nach dem anderen „geschellt“, d.h., mit der Gemeindeschelle öffentlich zum Mähen freigegeben. Vorher darf niemand den geschlossenen Grund betreten. Das gleiche findet man bei der Aussaat der Getreidearten. Damit die einzelnen Fluren geschlossen beendet werden, wird die betreffende Flur ins „Verbot“ gegeben, d.h. ebenfalls, dass bis zu einem bestimmten Tage die Aussaat beendet sein muß, damit nicht der eine Besitzer auf den schon längere Zeit ausgestellten Feldern des Nachbarn Schaden anrichten kann. Man sieht dadurch immer ein gemeinschaftliches Arbeiten in einer Flur.

Wenn die Feldfrucht nun abgeerntet ist, und noch auf dem Feld zum Trocknen steht, wartet schon alles auf die Dreschmaschine. An einem bekannt gegebenen Abend melden sich die Teilnehmer zum „Losen“ an. Nach der ausgelosten Reihenfolge erfolgt das Dreschen. In Allendorf, Ulm, Holzhausen wird in einer besonders gebauten Dreschhalle gedroschen, in Leun noch vielfach auf den Höfen, ebenfalls in Braunfels, während in Bissenberg, Biskirchen, Stockhausen und Tiefenbach noch auf dem „Dreschplatz“, d.h. auf dem Platz, auf dem schon jahrelang gedroschen worden ist. Beim Dreschen helfen sich die Teilnehmer gegenseitig mit Entleihen ihrer Wagen, Tücher, Säcke, Körbe und auch Arbeitskräften aus.

In fast allen Orten der Ulm und der unteren Lahn findet man heute noch das „Backenlosen“. Wer im Gemeindebackhaus Brot oder Kuchen backen will, kommt am Abend vorher während des Abendläutens vor das Backhaus, wo anschließend der Ortsdiener das Auslosen vornimmt. Haben einige Teilnehmer wenig zu backen, so nehmen mehrere Teilnehmer gemeinschaftlich eine Losnummer. An den Tagen nach Sonn- und Feiertagen muß eine Familie aus dem Ort den Gemeindebackofen „anhitzen“, d.h. das notwendige Holz zum erstmaligen Heißmachen des Ofens zur Verfügung stellen, da naturgemäß der Ofen wegen der Sonntagsruhe beim ersten Erhitzen mehr Brennstoff gebraucht. Damit nicht einer gar zu oft die erhöhten Holzmengen stellen muß, geschieht das „Anhitzen“ nach der Hausnummer fortlaufend.

Eine schöne Sitte der Selbsthilfe ist „der Hand- und Gespanndienst“, der im westlichen Kreisgebiet zu Hause ist. Hat die Gemeinde mehrere Fahrten zum Wegebau oder dergl. zu machen, so übernimmt jeder Fuhrwerksbesitzer je nach Schwere der Fahrten gleichanteilig kostenlos die Ausführung der Fahrten. Damit werden den Gemeinden hohe Fahrtkosten erspart. Auch findet man noch das kostenlose Fahren bei Neubauten. Stehen für den Neubau die Baumaterialien am Bahnhof zum Abholen bereit, so fahren ebenfalls die Fuhrwerksbesitzer zum Bahnhof und holen anteilig kostenlos das Material. Diese schon alte Einrichtung bildet ein gutes Stück des dörflichen Gemeinschaftslebens.

Selbst das „Honigkochen“ hat seine Tradition. Sind die Früchte (Birnen und Zwetschen) eingeerntet, so bestellt die Hausfrau einige Bekannte, Frauen und Mädchen, zum Birnenschälen oder Zwetschenkernen. Unter dem üblichen Dorfgeplauder – guter und böser Art – wird an einem Abend die Arbeit verrichtet und anschließend gibt es Kaffee und Kuchen. In den früheren Jahren fanden sich zum anschließenden „Honigrühren“ die Spinnstuben ein und die Arbeit ging unter allgemeinem Frohsinn vor sich. Auch hin und wieder wird noch einmal ein Kind mit der alten Mär vom „Honigstiefel“ und „Honigleiter“ angeschmiert. Im allgemeinen wissen schon die Kleinsten den Scherz zu deuten.

Auch beim Schlachtfest gibt es Gebräuche. Ist am Tage alle Arbeit verrichtet, so lädt die Hausfrau für den Abend ihre guten Bekannten zur „Metzelsuppe“ ein. Hier geht es oft hoch her. Aus den Spinnstuben verkleiden sich hin und wieder junge Leute zur völligen Unkenntlichkeit und „machen  Schannickel“. Oft hört man dabei den alten Spruch: „Ich hab gehört, Ihr hätt’ geschlacht’ und hätt’ so gute Wurst gemacht. Gebt mir eine von den langen, lasst die Kurzen hangen. Laßt mich nicht so lange steh’n , denn ich will noch weitergeh’n!“ Nachdem er sich vorher allerhand Folterungen zum Erkennen hat gefallen lassen müssen, erhält er eine Fleisch- und Wurstgabe und zieht ab, um mit den übrigen Kameraden in der Spinnstube gemeinschaftlich das Geholte zu verzehren.

Auch sonst gibt es allerlei Bräuche. Ist es einmal in der öffentlichen Dorfgemeinschaft bekannt geworden, dass der Sohn des Eckbauern mit der Tochter des Schulzen „gehen wird“, so hat das junge Paar sich manchen Scherz gefallen zu lassen. Der einfachste Scherz ist das „Pfadstreuen“. Man sieht dann vom Hause der Braut bis zum Hause des jungen Mannes einen etwa 30 bis 50 cm breiten Pfad aus Sägemehl, Zwetschenkerne oder Bohnenschnitzel über die Straße führen. Da die Täter diesen Scherz während der Dunkelheit ausführen, um nicht erkannt zu werden, und oft eines der gemeinten Liebespartner nicht wünscht, dass auf diese Weise ihr Verhältnis bekannt wird, so müssen diese schon am frühen Morgen für die Entfernung des Pfades sorgen, was sehr oft Schwierigkeiten bereitet, zumal wenn es in der Nacht geregnet hat. Auf diese Weise wird manches geheimgehaltene Liebesverhältnis in die Öffentlichkeit getragen.

Ist einmal das Verhältnis öffentlich bekannt, so bleibt das junge Paar auch weiterhin nicht verschont. Steigt nun die Verlobung, so lässt es sich die Dorfjugend nicht nehmen, vor dem Hause mit Peitschen so lange zu knallen, bis sich der Bräutigam erweichen lässt, und für diese besondere Ehrung eine Geldspende gibt. Auch erhält das Brautpaar oft von der Dorfjugend ein Ständchen, was allgemein als eine besondere Ehrung hingenommen wird.

Auch die Hochzeitsfeier hat ihr Brauchtum. Der Polterabend ist im westlichen Kreisgebiet zu Hause. Dazu kommt noch das „Brautfangen“. Wenn die Kirchenglocken läuten und der Hochzeitszug sich zur Kirche bewegt, stehen zahlreiche Kinder und Jugendliche in gewissen Abständen an der Straße und spannen ein Seil über den Weg, das an jedem Ende von einer Person festgehalten wird. Will der Hochzeitszug weitergehen, so muß erst der Bräutigam für das nötige Kleingeld zur Befriedigung für das „Brautfangen“ sorgen. Auch wird während des Hochzeitszuges aus den Winkeln geschossen. Hin und wieder findet man noch den Brauch, dass das neu vermählte Paar, bevor es in die neue Wohnung treten will, erst ein Stück Schwarzbrot mit Zwetschenkraut und dazu eine Tasse schwarzen Malzkaffee trinken muß. Es soll bedeuten: mit der einfachsten Kost soll das Eheleben beginnen, damit etwa eintretende Nöte gemeinsam gemeistert werden.

Ein weiterer Brauch in unserem westlichen Kreis ist das „Bringen“. Zu allen Anlässen wie Hochzeit, Konfirmation usw. bringen die guten Bekannten Milch, Zucker, Butter, Eier, Obst usw. in das Haus, in dem die Feier stattfinden soll. Je beliebter die feiernde Familie ist, umso größer ist die Teilnahme der Ortseinwohner. Das „Bringen“ nimmt oft solche Formen an, dass die feiernde Familie nach der Feier oft noch von den gebrachten Lebensmitteln übrig hat. Als Dank für das „Bringen“ werden alle diejenigen Personen, die „gebracht“ haben, am Tage nach der Feier zum gemeinschaftlichen Kaffeetrinken eingeladen. Hier hat die feiernde Familie die Gelegenheit, allen denen, die „gebracht“ haben, persönlichen Dank abzustatten.

Eine nicht zu vergessende Tradition bildet die Kirmesfeier auf dem Dorfe. Die Art der Ausführung ist in jedem Dorfe anders gestaltet. Die Grundzüge der Kirmesfeier sind jedoch meistens die gleichen.

Am Sonntag vor der Kirmes wird die „Kirmes angetrunken“. Es sammeln sich die jungen Burschen und Mädchen in der Wirtschaft, in der sie die Kirmes feiern wollen. Dort gibt es an diesem Abend Freibier. Im Laufe der Woche vor der Kirmes schmücken die jungen Burschen und Mädchen ihr Tanzlokal, stellen vor den Eingang der Wirtschaft zwei mit bunten Bändern geschmückte Tannen auf und rüsten zu Hause alles in bester Weise zum frohen Feste.

Am Sonnabend vor der Kirmes wird der „Vortanz versteigert“. Das Kirmeskomitee nimmt die Versteigerung nach dem Grundsatz vor, dass der Letztbietende der glückliche Gewinner ist. Es ist dies in der Regel derjenige, der das meiste Geld geopfert hat. Dieser muß schon im Anschluß an die Versteigerung dem Komitee mit Getränken aufwarten. Am Kirmessonntag versammeln sich die Teilnehmer vor ihrem Lokal, um den Kirmeszug aufzustellen. Voran marschieren einige junge Burschen mit weißen Schürzen und bunten Kirmesmützen und führen je einen Steinkrug mit Schnaps mit, der unterwegs älteren Leuten angeboten wird. Mit Musik geht es dann die Vortänzer abholen. Vor dem Hause des Tänzers spielt die Musik auf und der Tänzer marschiert dann mit buntem Strauß und Schleife geschmückt unmittelbar hinter der Musik weiter bis zu dem Hause der Vortänzerin. Auch hier spielt die Musik wieder ein Ständchen und die junge Vortänzerin erscheint ebenfalls bunt geschmückt an der Seite ihres Tänzers. Dann führt der Zug durch das Dorf und wieder zurück zum Tanzlokal. Das Vortänzerpaar hat hier das Recht, den ersten Tanz allein zu tanzen, und hat natürlich hierbei viele kritische, ja sogar oft neidische Blicke zu erwarten. Auch darf das Vortänzerpaar jeden Tag vorweg tanzen, ohne sich an die übrigen Tänzerpaare anzuschließen. Der Vortanz bedeutet daher für jeden jungen Burschen oder junges Mädchen eine besondere Ehre. Anschließend beginnt dann der eigentliche Tanz und Volksbelustigung. Jede Familie des Dorfes geht zur Kirmes, wenn sie auch sonst im Jahre nicht ausgeht. Im Kirmeszug sieht man auch oft eine lustige Reitergruppe vorweg gehen oder das Kirmeskomitee hat einen fetten Hammel zu verlosen, der im Kirmeszug vorweg marschiert. Es ist dies der „Kirmeshomel“. Unter allgemeiner Belustigung wird der Hammel des Abends ausgelost, nachdem vorher möglichst alle Lose verkauft worden sind, denn das Komitee braucht Geld zum „Kirmeshaale“. Der glückliche Gewinner des Hammels darf ihn als sein Eigentum betrachten.

Am Kirmesmontag zieht das Komitee mit Musik durch das Dorf und bringt jedem Kirmesteilnehmer ein Ständchen, wofür eine kleine Geldspende gegeben wird. Die Runde beginnt bei dem Ortsoberhaupt. Oft wird in dem Zuge ein Hering in einem Vogelkäfig mitgeführt. Am Nachmittag wird die Tanz- und Volksbelustigung fortgesetzt.

Am Kirmesdienstag wird dann endlich die Kirmes „begraben“. Unter der Beteiligung der gesamten Dorfjugend führt ein Zug an die für das Kirmesbegraben alt bekannte Stelle außerhalb des Dorfes. Die „Kirmesleiche“ besteht aus einem trockenen Stück Kuchen und einem Hering, die zusammen in einem Zigarrenkistchen untergebracht sind. Während der beste Humorist eine gute humoristische Rede hält, wird ein Bündel Stroh angezündet und in dem Feuerschein die merkwürdige „Kirmesleiche“ begraben. Dann geht es wieder lustig zurück zum Kirmeslokal, wo es zum fröhlichen Abschluss der Kirmesfeier wieder Freibier gibt.

So findet man in jedem Dorfe eigentümliche Gepflogenheiten, die je nach den örtlichen Verhältnissen mehr oder weniger erhalten bleiben. In den Nachkriegsjahren (nach 1918; Anm. d. Red.)  sind manche schöne alten Sitten nur noch wenig, ja in manchen Dörfern gar nicht mehr gepflegt worden. Die alten Leute jedoch erinnern sich noch gern an die Gebräuche ihrer Jugendjahre und damit an „die gute alte Zeit“.


 

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